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Zürcher Herbstpreis 22./23. September 2018
Tag 1 des 2-tägigen Events lässt sich schnell abhandeln. Bei wolkenlosem Himmel und sommerlichen Temperaturen warteten alle Teilnehmer leider vergeblich auf Wind. So bleiben null Läufe stehen… Für den Sonntag waren so dann Windgeschwindigkeiten zwischen 5 und 20 Knoten vorhergesagt. Im Laufe des Tages sogar noch ansteigend… Gegen 9.00 Uhr verliess die Rock´n´Sail ihre Boje in Richtung Regattagebiet vor Wollishofen – also quasi ein Heimspiel… An Bord Madlen, Sandra, Luca, Hendrik und Sebastian. Eine an sich schon recht eingespielte Konstellation… Der Wind ging mit angenehmen 8-10 Knoten, weshalb die Genua aufgezogen blieb. Doch bereits beim Warmsegeln knallte der Wind mit bis zu 18 Knoten rein, weshalb die Crew sich zum Wechsel auf die Fock entschied. Wie ging das doch noch gleich…?!? Immerhin das erste Mal in dieser Saison, dass die Fock ausgepackt werden musste…. Andere Dynamics (7 in der Gesamtzahl…) liefen ebenfalls unter Fock, was die Überlegungen bekräftigte. Nur ein paar wenige ganz Harte waren mit Genua unterwegs – oder hatten die einfach keine Lust zum Wechseln…. 😉 Der Wind extrem böig…. Erster Start… Diesen total verhauen vom Skipper…. Auweia…. Hinter den anderen Dynamics auf dem Weg in Richtung Tonne 1. Der Wind wieder etwas schwächer, weshalb die Dynamics unter Genua ganz einfach davon fuhren…. 2. Rennen etwas besserer Start aber mit Fock wieder ohne Chance…. Irgendwie ging es ja doch mit der Genua…. Also wurde in der knappen Pause zwischen Lauf zwei und drei wieder die Genua aufgezogen. So langsam stellte sich Routine im Segelwechseln ein…. Start 3 ganz ordentlich… Speed passte wieder… Wind wurde wieder stärker und blieb extrem drehend. Enge Regattabahn, viele Schiffe…. Crew und Skipper stiessen an ihre Grenzen! War es doch das erste Mal in dieser Saison, dass bei so viel Wind gesegelt wurde…. Es folgten Lauf 4 und 5 unter bis zu 20 Knoten starkem Wind… Die Wettfahrteitung kannte kein Erbarmen und startete Lauf nach Lauf ohne wirkliche Pause zwischendurch... Am Ende reichte es für den 5. Rang, womit der 3. Platz aus dem Vorjahre nicht verteidigt werden konnte…. In Erinnerung bleibt ein Segeltag unter Extrem-Bedingungen (zumindest aus Sicht von Crew und Skipper…), der mal wieder aufgezeigt hat, dass noch Luft nach oben bleibt! Achja… Spass hat es trotzdem allen gemacht – und das ist ja die Hauptsache….. 😊

Distanzfahrt Zürich - Horgen am 15. September 2018

Bereits beim Verlassen des Autos verspürten Madlen und Sebastian einen leisen Windhauch. Hoffnung keimte auf, dass die Windprognose für den heutigen Tage von 2-3 Knoten eventuell doch übertroffen werden könnte.... Gegen 9.30 Uhr trudelte die Crew so langsam auf dem Clubgelände ein. Neben Sandra bereits zum 2. Mal Crewneuling Stephan, dessen gute Laune und Motivation bereits beim 1. Mal beim Halbinsel-Au-Cup viel Freude an Bord verbreitete... Kurz nach 10.00 Uhr verliess die Rock'n'Sail die Boje. Der Wind ging mit 5-6 Knoten. Super...!!!! Die Startlinie spannte nahezu über die gesamte Breite des Zürcher Beckens und versprach so allen 69 gemeldeten Schiffen ausreichend Platz zum starten. Unter den gemeldeten Schiffen leider nur 4 Dynamics... Down-Wind-Start... Die Taktik sah vor, knapp hinter der Ost-Tonne zu starten, um dann mit einem guten Raumwind-Kurs in Richtung Tonne 1 vor Horgen zu fahren. 1 Minute vor Start wurde unter Halbwind Fahrt aufgenommen, um dann zum Start über die Linie abzufallen... So weit so gut... Ein ganzer Pulk anderer Schiffe verfolgte offensichtlich den gleichen Plan... Es wurde eng... Sehr eng.... Als dann dann zum Startschuss eine in Luv befindliche X99 (Name des Skippers dem Schreiberling bekannt...) abfiel, die Rock'n'Sail befand sich gerade auf Höhe der Starttonne (brauchte also noch 10m bis zum Abfallen...) hat es fast gekracht! Irgendwie konnte Sebastian noch ausweichen... Jedenfalls war der Start futsch.... Die Crew überlegte noch kurz Protest gegen diesen "Segel-Rambo" einzulegen... Der Gedanke an lange Protestverhandlungen liess aber wieder von diesem Gedanken abkommen... Nach dem Start klemmte die Rock'n'Sail zwischen einem Pulk anderer Schiffe fest. In Luv Schiffe, die den Wind nahmen... In Lee Schiffe, die ein Halsen verhinderten... Ja der Skipper hatte in dieser Saison schon wahrlich bessere Starts hingelegt.... Nach etwa 20 Minuten lichtete sich so langsam das Feld und die Rock'n'Sail fand sich im hinteren Viertel wieder... Der Wind bliess mit leichten 5-6 Knoten (immerhin besser als angekündigt...). Backbordbug... In Luv eine Quant 23 auf Steuerbordbug... Ein plötzlicher starker Winddreher von geschätzt 50 Grad verursachte eine Patenthalse... Krass... Spi drückte zur falschen Seite... Von Bord der Quant 23 konnte die Crew hören wie es hiess "schaut die haben gehalst, jetzt haben wir Vorfahrt..." und sofort weiter ein energisches "Raum..."..... Wieder Unruhe an Bord.... Und ein weiteres Kopfschütteln über das Verhalten der "Sportskameraden" auf dem Wasser.... Der Wind frischte weiter auf und erreichte bis zu 8 Knoten... Die Sonne strahlte vom wolkenlosen Himmel.... Sandra und Stephan harmonierten gut am Spi. Stephan entwickelte erstaunlich schnell viel Gefühl für den Spi.... Cool.... So ging es um die Tonne 1... Mit Halbwind auf Tonne 2... Die Rock'n'Sail begann ihre Aufholjagd! Konzentriert wurde jeder Winddreher zum Höhe gewinnen genutzt... Die Wenden flutschten wie am Schnürchen...  Nach 2 Schlägen wurde die "Syrah" überholt. So macht das doch Spass! Der Abstand zu den anderen Schiffen wurde kleiner. Ab 13.00 Uhr liess der Wind so dann immer mehr nach. Die letzten 500m zur Tonne 3 wurden bei Wind unter 1 Knoten zur Geduldsprobe... Die "Desaster" mit Philipp Guyer als Skipper rückte in Schlagdistanz... Die "Yahoo" nutzte ihren Vorsprung und rutschte beim letzten 'Lüftchen' als 1. Dynamic ins Ziel. 20 Minuten später folgten die "Desaster" und die Rock'n'Sail. Am Ende langte es für einen 7. Rang von insgesamt 10 gestarteten Schiffen in der Klasse S2. Mit besserem Start und einem in Folge besseren Downdwind wäre sicherlich mehr dringewesen... Am Ende des Tages bleibt ein an sich schöner Segeltag bei tollem Wetter (die letzten 30 Minuten des Rennens mal ausgeblendet...) und leider auch der etwas fade Nachgeschmack durch das unsportliche Verhalten einiger Zeitgenossen (ob nun aus Unwissen oder einfacher Rücksichtslosigkeit sei an dieser Stelle mal dahingestellt....). In der Dynamic-Klasse gilt doch noch immer der Grundsatz "Hart aber fair" - und das ist auch gut so...................

Halbinsel Au Cup am 1. September 2018  
Bei regnerischen aber windigem Wetter verliess die Rock´n´Sail letztmalig in diesem Jahr ihr Sommerquartier in der Bächau. An Bord neben Madlen und Sebastian bereits zum 2. Mal Bruno der  Local vom Zürisee sowie mit Stephan und Patrick 2 Gäste bzw. Crewanwärter. Beim Warm-Up wurde dann schnell klar, dass es bei (etwas mehr) Wind mit den Manövern schwierig werden könnte. Insbesondere mit dem Spi….. 13.30 Uhr querten zum Startschuss 39 Schiffe die Startlinie. Darunter mit «Yahoo», «Fioretta» und «Desaster» 3 weitere Dynamics. Die Rock´n´Sail mit einem Top-Start… Bei gut 12 Knoten Wind in einem scheinbaren Winkel zwischen 30-40 Grad ging es im Anlieger auf die 1. Tonne zu. Die Rock´n´Sail auf einem der vordersten Plätze… Gleichauf mit diversen Esse, einer Quant 30 und der Chaps 30… Wie geil… Es bestätigte sich eindrucksvoll das alte Sprichwort «Länge läuft….» Als ca. 7. Schiff wurde so dann die erste Tonne gerundet. Mit grossem Vorsprung auf die anderen Dynamics. Der Schenkel zu Tonne 2 war recht kurz, so dass trotz raumen Winden auf den Spi verzichtet wurde… Kein Problem, der Abstand zu den Verfolgern konnte gehalten werden… Die Schiffe vorne weg konnten den Vorsprung nicht ausbauen…. Der Kurs zu Tonne 3 wieder ein leicht geöffneter Am-Wind-Kurs… Die Rock´n´Sail dicht hinter der Chaps 30 und damit genau in ihrem Abwind… Warum war die nicht schneller…?!? Ein super Rennen bis dahin… Die Euphorie stieg an Bord… Es folgte der 4. Schenkel… Halbwind… Genni-Kurs… Aber auch Spi-Kurs…?! Etwas zu spitz… Eventuell… Wind zeigte sich mit leichten Drehern und böig… Die Esse 990 fabrizierte einen Sonnenschuss… Nach langem Hin und Her blieb der Spi unten…. Nach der Devise «Safty first»… In Rücksicht auf die zum Teil unerfahrene Crew…. Von hinten näherte sich die «Fioretta» - unter Spi…. Langsam aber sicher kam sie immer näher… Unruhe kam bei Sebastian auf… Und Hoffnung, dass die «Fioretta», die deutlich weiter in Lee segelte mit Spi nicht direkt auf die Tonne fahren könnte… Alle an Bord der Rock´n´Sail hofften sehnlichst auf Winddreher… Leider vergeblich…. So kam es wie es kommen musste… Die «Fioretta» war vorbei…. Scheisse…!!!!!!!!!!!! So lief die Rock´n´Sail nach 1 Stunde 18 letztendlich als 13. Schiff ins Ziel… In der Gruppe S2 als 4. Schiff… Nach berechneter Zeit knappe 54 Sekunden hinter der 2. platzierten Esse990…. Echt bitter…. Diese Zeit wurde definitiv auf dem letzten Halbwindkurs ohne Spi verschenkt…. Und wieder heisst es «Hätte, hätte, Fahrradkette….» Fazit: Toller Wind, ein fast perfektes Rennen und trotz des verschenkten 2. Platzes jede Mange Spass 😊 Ihr ganz persönliches Hightlight fand Madlen an diesem Tage möglicherweise aber, als sie im Bootsmannstuhl den Mast hochgezogen wurde… Das Grossfall hatte sich auf unerklärliche Weise gelöst und musste eingefangen werden…….
  
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Bächau Yachtweekend am 25./26. August 2018  
Bereits beim Verlassen des Hafens stieg die Hoffnung, dass es endlich mal wieder einen «richtigen Regattatag» geben könnte. Bei kühlen Temperaturen wehte ein frischer Wind mit bis zu 15 Knoten… Schnell merkten Sandra, Kerstin, Luka und Sebastian, dass es richtig Arbeit geben würde! Nach einem ordentlichen 1. Start wurden auf der ersten Kreuz dann Plätze ´verschenkt´ - die lange Regattapause war deutlich in den Manövern zu spüren. Der ungewohnt kräftige Wind von konstant über 10 Knoten forderte zusätzlich seinen Tribut…  Um so überraschender ging die Rock´n´Sail im ersten Lauf als 4. von insgesamt 8 Dynamics ins Ziel. Offensichtlich hatten auch die anderen Crews mit den Bedingungen zu kämpfen… Ob der langen Pause und der starken Konkurrenz zeigten sich Crew  und Skipper mehr als zufrieden mit dem ersten Lauf… Der 2. Start erfolgte gleichermassen ordentlich, so dass die Rock´n´Sail lange Zeit wieder an 4. Stelle lag. Der Wind war in der Zwischenzeit ein wenig abgeflaut, so dass es Down-Wind recht gemütlich in Richtung Ziel ging.  Nur noch die Leetonne umrunden und ab ins Ziel…. Plötzlich frischte der Wind auf… Spi an der Tonne noch oben…. Sebastian das Ziel vor Augen luvte an… Welch fataler Fehler…. Luka und Sandra kämpften wie die Löwen, den Spi bei Halbwind in Luv zu bergen – und das bei über 10 Knoten Wind…. Keine Chance…. So musste Sebastian abfallen… Kurs weg von der Ziellinie… In Luv rauschten die ´Yahoo´ und die ´Fioretta´ durch… Noch eine Wende und die Rock´n´Sail ging als 6. Schiff ins Ziel… Sehr ärgerlich!!! Der 3. Lauf begann mit einem nahezu perfekten Start! Freie Bahn ohne Abdeckung… Keine störenden entgegen kommenden Onyx… Der Zeitpunkt der 1. Wende konnte frei gewählt werden… Und dass der Zeitpunkt nahezu perfekt gewählt worden war, zeigte sich, als die Rock´n´Sail die Luvtonnen mit etwa zwei Bootslängen  Abstand erreichte… Knapp hinter der ´Scirocco´… Alle weiteren Dynamics weit abgeschlagen… Geil….. Sebastian ´ermahnte´ die Crew zur Besonnenheit. Noch war nichts entschieden… Hoch konzentriert und ohne nennenswerte Fehler ging die  Rock´n´Sail als 2. Schiff ins Ziel! Knapp hinter der ´Scirocco´…. Selbst der zwischenzeitlich eingesetzte Regen (und es war wirklich REGEN…) konnte die Freude an Bord nicht trüben… Eher schon die lange Pause bis zum 4. Lauf. Wegen gedrehtem Wind musste das Regattafeld neu ausgerichtet werden. Nach einer gefühlten Ewigkeit, der Crew war in der Zwischenzeit empfindlich kühl geworden, ging es in den 4. Lauf. Kurz nach dem Start ertönte dann ein Schallsignal. ´Einzel-Rückruf´….?! ´Massenrückruf´….?! Es zeigte sich, wer die Regeln genau kennt ist im Vorteil… Da zwei Dynamics in Lee umkehrten, wendete auch die Rock´n´Sail…. Obwohl der Start definitiv nicht zu früh war… Alle anderen Dynamics segelten weiter!!! Welch fataler Fehler!!! (Der zweite an diesem Tage…) So war der 4. Lauf bereits gelaufen ehe er so richtig begonnen hatte… Da zwei Dynamics mit ´OCS´ gewertet worden sind, blieb immerhin noch der 6. Platz… Welch ein Ärgernis…!!! Da es am Sonntag wegen Flaute (mal wieder…) zu keinen weiteren Läufen kam, blieb es am Ende bei einem Gesamt-4.Rang für die Rock´n´Sail. Verglichen mit den Erwartungen an das Yachtweekend ist der 4. Rang eine Top-Leistung…. Andererseits wäre an diesem Wochenende auch mehr drin gewesen…. Wäre im 2. Lauf der Spi früher geborgen worden… Hätte man im 4. Lauf das Rückrufsignal richtig gedeutet… Aber wie heisst es so schön… «Hätte… hätte… Fahrradkette…» Insgesamt war es ein tolles Segelwochenende  (also der Samstag…), an dem selbst das abendliche Rahmenprogramm mal wieder passte. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle fleissigen Helfer vom Segelclub Enge 😊

Distanzfahrt für Daheimgebliebene am 14. Juli 2018  
Die Anfahrt in das Startgebiet erfolgte unter Motor bei null Wind, wie die nun endlich funktionierende Windmessanlage bestätigte. An Bord der Rock´n´Sail die Stamm-Crew mit Sandra, Madlen, Hendrik und Sebastian. Der Planet brannte vom wolkenlosen Himmel und trieb so die Crew zu einem erfrischenden Bad auf der Startlinie…. Punkt 14.00 Uhr fiel dann tatsächlich der Startschuss. Insgesamt 59 Schiffe quälten sich bei 1 Knoten Wind (ja es hatte etwas ´aufgefrischt´….) über die Startlinie. Mit der Fioretta leider nur noch eine weitere Dynamic… Gilt es doch bei den Wettfahrten in erster Linie baugleiche Schiffe zu schlagen – getreu dem Gedanken der Einheitsklasse… Sehr sehr mühsam ging es auf Down-Wind-Kurs in Richtung erste Wendetonne. Die Leichtwind-Renner wie Esse, Quant etc. zogen davon… Die Rock´n´Sail im Mittelfeld vor der Fioretta… Der Wind wuchs auf 3-4 Knoten an, was das Setzen des Spis veranlasste. Irgendwann war dann die Lee-Tonne erreicht. Langer Schlag in Richtung Westufer. Fioretta wendete schnell und wählte den Weg durch die Mitte des Sees, was sich als die bessere Wahl herausstellte… Der Vorsprung war dahin und die Rock´n´Sail rundete die Luv-Tonne hinter der Fioretta. Hoffnung keimte auf, dass die Wettfahrtleitung das Rennen nach einer Runde beenden würde. Doch weit gefehlt… So ging es auf eine weitere Runde… Der Wind wuchs zwischenzeitlich auf bis zu 6 Knoten an, was endlich ein Gefühl des Segelns aufkommen liess. Jedoch nur von kurzer Dauer… Nach rund 3 Stunden ging die Rock´n´Sail als 20. Schiff über die Ziellinie.  Hinter den ganzen Quant, Esse und weiteren Sportbooten und leider auch hinter der Fioretta. Und vor den diversen anderen langsameren Schiffen. Fazit: Pflicht (fast) erfüllt und jede Menge Flauten-Frust………………….

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Nachtregatta am 22. Juni 2018  
Die Entscheidung, an der Nachtregatta teilzunehmen, fiel erst am Vortage gegen Mittag, als sich abzeichnete, dass das Wetter eine passable Wettfahrt bescheren könnte. Wegen Mangel an Crewmitglieder sollte erstmals ins «Kleinstbesetzung» also nur zu Dritt gesegelt werden. Neben Sandra und Sebastian wurde die Crew der Rock´n´Sail von Bruno, Clubkamerad von Sandra und ein echter «Local» auf dem Zürisee, unterstützt. Bei tollem Wind aus nördlicher Richtung mit rund 10 Knoten fiel 20 Uhr der Startschuss. Das Starterfeld mit 40 Schiffen überschaubar. Darunter immerhin 4 Dynamics… Am Wetter kann es definitiv nicht gelegen haben….. Ob eventuell ein Zusammenhang mit dem Länderspiel Schweiz-Serbien bestand…?! Zunächst noch unter Genua, für Spi war der Winkel zu spitz, ging es in voller Fahrt in Richtung Süd-Osten. Höhe Zollikon konnte dann endlich der Spi gesetzt werden. Bruno und Sandra harmonierten beim Spifahren, als würden sie das schon seit Jahren zusammen machen… Super! Mit bis zu 8 Knoten Speed lief die Rock´n´Sail unter Spi im Lichte des Sonnenuntergangs – einfach nur geil….. Offenbar im richtigen Abstand zum Ufer wurden immer mehr Schiffe überholt. Unter anderem die «Syrah» und die «Desaster»… Die «Yahoo» rückte in Schlagdistanz… Höhe Meilen frischte der Wind weiter auf, so dass wegen zu spitzem Winkel der Spi geborgen werden. Dem Speed tat die Fahrt ´nur´ mit Genua keinen Abbruch. Nach 2 Stunden wurde dann um 22 Uhr die Wendetonne vor der Insel Ufenau gerundet.  Zurück ging es bei böigem Wind, der noch immer nicht abnehmen wollte. Nach Prognose sollte der Wind ab 23 Uhr abstellen – also noch möglichst viel Strecke machen…. Höhe Männedorf liess der Wind immer mehr nach… Und die «Yahoo» rückte immer näher… Wie ging das denn…?!? Der jetzt nur noch schwache Wind kam von schräge vorn. Gross und Genua wurden aktiv aus der Hand gefahren – es kam fast ´Jollenfeeling´ auf… So ganz langsam aber sicher schob sich die Rock´n´Sail an der «Yahoo» vorbei und baute einen deutlichen Vorsprung aus. Somit lag die Rock´n´Sail nach ¾ der Distanz an erster Stelle der Dynamics – wie geil…..!!! Hinter Meilen schlief der Wind komplett ein. Nichts ging mehr… Auf einmal näherte sich von hinten die «Desaster», die sich rund 100m weiter westlich befand. Shit… Und sie fuhren… Die Rock´n´Sail parkte…. Der Verklicker fuhr Karrusel… So gross die Bemühungen von Sandra, Bruno und Sebastian auch waren, so mussten sie die «Desaster» ziehen lassen… Wie bitter…. Nach einer gefühlten Ewigkeit frischte der Wind wieder mit bis zu 8 Knoten auf… Ab Herrliberg ging es dann auf der Kreuz in Richtung Ziel. Gegen 1 Uhr erreichte die Rock´n´Sail das Zürcher Seebecken. Doch wo war die Tonne, die vor dem Ziel noch gerundet werden musste. Die helle Stadtbeleuchtung vom Bellevue verschluckte schlicht das schwache Blitzlicht der Tonne. Erst nach mehrfachen Hinweisen durch ein Begleitboot der Wettfahrtleitung und einer wahren Odyssé wurde die Tonne gefunden und gerundet. So lief die Rock´n´Sail um 1.15 Uhr als 8. Schiff ins Ziel. Als 2. Dynamic mit einem  Rückstand von 7 Minuten auf die «Desaster» und einem Vorsprung von rund einer halben Stunde auf «Yahoo» und «Syrah». Selbst der Esse990 (Seriensieger im aktuellen Langstreckencup ) wurden 12 Minuten abgenommen… So war es alles in allem eine super Wettfahrt bei top Bedingungen. Die Crew harmonierte bestens und konnte von wertvollen Taktik-Tips von ´Local´ Bruno provitieren…. SO MACHT SEGELN DOCH SPASS…. 😊  

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Rietliau-Cup am 26. Mai 2018
Bereits die Anreise unter Motor liess erkennen, dass die Wetterprognose für den Tag wohl Recht behalten sollte. Gegen halb 11 im Regattagebiet angekommen, rührte sich kein einziges Blatt an den Bäumen. Entsprechend verharrten die meisten Segler an Land und warteten auf weitere Anweisungen der Regattaleitung. Die Crew der Rock´n´Sail um Skipper Sebastian mit Sandra, Luka und Kerstin wurde verstärkt durch Til, einem erfolgsversprechenden Junior aus dem Zürcher Yacht Club. Die Zeit verstrich und die paar Boote, die den Hafen von Wädenswil bereits verlassen hatten, dümpelten in brütender Hitze und null Wind auf dem See. Die Regattaleitung hatte den Start auf unbestimmte Zeit verschoben – na toll…. Aber bei den Prognosen wohl auch die einzige richtige Entscheidung! Gegen 14 Uhr kam dann endlich ein leiser Luftzug auf, der die Wettfahrtleitung veranlasste, schnell den Kurz auszulegen. So schnell, dass die Startlinie ausgesprochen kurz ausfiel und die Entlastungstonne deutlich luvseits von der Tonne 1 lag (dazu später mehr….). Genauso schnell ertönte dann auch das Vorbereitungssignal. Ausgesprochen dumm, dass sich die Rock´n´Sail zu diesem Zeitpunkt noch deutlich in Luv von der Startlinie beim Testen des Spinnakers befand. So kam es dann, dass der Startschuss fiel und die Rock´n´Sail noch beim Spibergen war und dann als letztes Schiff über die Startlinie ging. Dieser Start war total verpennt! Und dass bei der starken Konkurrenz ein Aufholen unter normalen (Wind-)Verhältnissen nicht möglich ist, war allen an Bord klar. So endete der 1. Lauf nach berechneter Zeit auf Platz 9 von 10 Schiffen in der Klasse S2. Der zweite Start folgte zeitnah. Die insgesamt 19 Schiffe drängelten sich auf der eingangs erwähnten knappen Startlinie. Die Rock´n´Sail nach dem Start eingeklemmt zwischen zahlreichen anderen Schiffen, wendete rasch auf Steuerbord, um bei einer schönen Briese von 5 Knoten in Richtung Tonne 1 zu fahren. Ein Blick ins Feld verriet, dass die Rock´n´Sail garnicht mal so schlecht lag. Es folgte die Wende auf den Anliegerkurs zur Luvtonne. Tonne 1 wurde als dritte Dynamic passiert hinter Jacob und Urs. Weiter zu Entlastungstonne. Anders als üblich konnte jedoch nicht abgefallen werden, sondern musste weiter hoch am Wind gesegelt werden. Die Entlastungstonne lag (wie ebenfalls bereits erwähnt…) weiter in Luv als die Tonne 1…. Erschwerend kam hinzu, dass der Wind drehte. Während Jacob und Urs sich halb im Aufschiesser fahrend noch um die Entlastungstonne «retten» konnten, verhungerte die Rock´n´Sail total, soll heissen, es musste nochmals gewendet werden. Da aber knapp hinter weitere Schiffe u.a. Dominique und Gaudenz folgten, war kein Platz für einen sauberen Ausholschlag. Also abfallen auf Raumschots, Vorfahrt gewähren und hinten anstellen….. Der Rest der Wettfahrt bedarf daher keiner weiteren Erwähnung… So langte es auch im zweiten Lauf nur zum Platz 9 von 10 Schiffen. Da die Zeit bereits den späten Nachmittag erreicht hatte, kam es zu keinen weiteren Läufen. So wird der Rietliau-Cup 2018 als ein schnell vergessenswerter Regattatag in die Berichterstattung eingehen……..

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Pfingstregatta vor Rapperswil am 20. Mai 2018

Die ordentlichen Segelbedingungen vom Vortag machten Hoffnung auf ein paar schöne Wettfahrten. Die Prognose lag mit angesagten 5 Knoten Wind auch gar nicht mal so schlecht…. Gegen 10 Uhr lief die Rock´n´Sail mit eigener Kraft (die Batterie konnte über Nacht geladen werden – Martin sei Dank!!!) aus dem Hafen und legte sich in Warteposition. Und wieder kein Wind! Null… Zero… ноль… Nüüt… Es wurde zur brutalen Geduldsprobe…. Nach geschlagenen 4 Stunden kam eine gaaanz leichte Briese auf, was die Wettfahrtleitung veranlasste, die Tonnen auszulegen. Der Wind steigerte sich so dann sogar auf bis zu 5 Knoten… Die Dynamics starteten als 3. Gruppe zusammen mit den Esse 750. Weil die Crew der Rock´n´Sail dem Wind nicht traute und wieder mit einsetzender Flaute rechnete, wurde gleich nach dem Start auf Steuerbord gewendet, um unter Land (wo es ja immer Wind hat…) in Richtung Luv-Tonne zu fahren. Da sich der Wind in der Seemitte jedoch hielt und die Rock´n´Sail mit ein paar unnötigen Wenden Zeit verschenkte, kam sie als letzte Dynamic an der Luv-Tonne an. Da hat die Taktik wohl nicht funktioniert….. Auf dem Downwind liess der Wind stark nach, weshalb alle mit einer Bahnverkürzung rechneten… Doch die Wettfahrleitung kannte kein Erbarmen…. Volle Distanz! Die zweite Kreuz wurde wegen eines Winddrehers zu einem Anlieger unter Halbwind. Der Wind frischte kurz auf, weshalb die Rock´n´Sail zu den anderen Dynamics aufschliessen konnte. Da der Skipper dem Winddreher nicht dauerhaft traute, blieb er weiter höher am Wind als es der direkte Weg zur Luvtonne gefordert hätte. Da der Wind aber so verdreht blieb, musste Sebastian abfallen und tiefer fahren als die anderen Dynamics, was Speed kostete… Womit der Abstand wieder wuchs. Mit einem Krüppel-Kurs unter Spi (eigentlich viel zu hoch am Wind…) ging es dann in Richtung Leetonne und weiter ins Ziel. Als letzte Dynamic! Die Enttäuschung sass tief…..  Da der Wind an diesem Tag nicht mehr wollte (wie ja eigentlich bereits den ganzen Tag….) verliess die Rock´n´Sail gegen 16 Uhr die Regattabahn in Richtung Zürich. Unter Motor….   Rückblickend das einzige positive an diesem Tag, dass der Motor wieder lief… Ja manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die Crew und Skipper froh machen….. 😉

Distanzfahrt Zürich – Rapperswil am 19. Mai 2018

Die Distanzfahrt Zürich - Rapperswil 2018 endete nach kurzen 2,5 Stunden bereits gegen 12:30 Uhr! Damit nun nicht bei allen Nichtteilnehmern der Regatta der Eindruck entsteht, es herrschten traumhafte Windbedingungen, erfolgt die Berichterstattung doch von Anfang an… Gegen 8 Uhr trudelte die Crew der Rock´n´Sail am Clubhaus ein. Bewusst früh und ganz in aller Ruhe… Der Zürichsee lag glatt wie ein Spiegel und kein Blatt bewegte sich auch nur ansatzweise. Na toll….. Zu allem Übel startete der Motor nicht. Irgend so ein xxx hat am vergangenen Wochenende vergessen, den Hauptschalter abzuschalten (vermutlich war es der Skipper selbst…), weshalb die Batterie nun leer war... Also unter Segel von der Boje abgelegt und im Schneckentempo in Richtung Start. Pünktlich zum Start um 10 Uhr erreichte die Rock´n´Sail die Startlinie in der Mitte zwischen Startschiff und Tonne. Bis ganz unter Land (wo ja Gerüchten zu Folge nach auch bei Flaute etwas Wind geht…) hat es nicht mehr gereicht. Die erste Stunde wurde zur Geduldsprobe – mal wieder… Das ganze Feld dümpelte vor sich hin mit schlaffen Segeln. Einzig die ganz unter Land gestarteten Boote schuben sich leicht voran. Erinnerungen an die Distanzfahrt 2017 kamen wieder hoch…. Gegen 11 Uhr kam dann so langsam ein leichter Hauch, der nun die Rock´n´Sail unter Spinnaker in Richtung Meilen bewegte. Ein paar Dynamics voraus und ein paar hintendran… Es konnte schon fast von Segeln gesprochen werden. Auf einmal kam die Information von einem H-Boot, dass die Bahn abgekürzt worden sei und das Ziel nun vor Au läge…. Das waren wohl die zahlreichen Schallsignale direkt nach dem Start…. Verwunderung machte sich breit – konnte doch nun gesegelt werden…. Ja und so kam es, dass die Rock´n´Sail gegen 12:30 Uhr als 6. Dynamic von insgesamt 10 gestarteten Dynamics ins Ziel lief. Mit ordentlich Druck im Spinnaker ging es im Anschluss weiter nach Rapperswil, wo am kommenden Tag die nächste Wettfahrt anstehen sollte. Gegen 15.30 Uhr wurde der Hafen von Rapperswil erreicht. Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle noch unserem Präsidenten Urs, der die Rock´n´Sail in den Hafen schleppte. Bei einem ordentlich Aperó (gesponsort durch die KV – auch hier nochmals 1000 Dank…) ging der Tag zu Ende…..    

Yardstick-Regatta Ansegeln SCE am 6. Mai 2018

Endlich war es wieder soweit! Die Regattasaison 2018 sollte beginnen. Dass der Auftakt zur neuen Saison mit der clubinternen Regatta des Segelclub Enge erfolgen sollte, kam der Crew der Rock´n´Sail nicht unpassend. Ohne Druck irgendwelche Punkte für die Jahreswertung sammeln zu müssen, konnte unter Wettbewerbsbedingungen trainiert werden. Natürlich mit dem nötigen Ehrgeiz, schliesslich sollte der hervorragende 2. Platz von der Saisonabschlussregatta behauptet werden. An Bord neben den Routiniers Madlen, Sandra und Hendrik auch Crewneumitglied Luca, den Sebastian glücklicherweise für diese Saison gewinnen konnte. Als Jollensegler und Kite-Surfer sicherlich eine Bereicherung für die Crew der Rock´n´Sail. Bei sonnigem Wetter mit milden Temperaturen und einer leichten Briese versammelten sich immerhin 13 Schiffe am Start. Der Start zum ersten Lauf gelang nahezu perfekt. Dicht hinter dem Startboot mit freiem Wind ging es in Richtung Luvtonne. Genau wie im vergangenen Jahr stellte sich die J70 mit Fabian Meier (seit dieser Saison 1. Segelbundesliga) als Skipper als grösste Konkurrenz heraus. Nach rund 30 Minuten lief dann die Rock´n´Sail als zweites Schiff hinter der J70 ins Ziel. Ob es auch rechnerisch für den 2. Platz reichte war nicht ganz so eindeutig… Ja das sind die Yardstickregatten… Der Start zum 2. Lauf glückte mit gleicher Starttaktik wieder nahezu perfekt! Da diesmal auch der Wind wohlgesonnen war, rundete die Rock´n´Sail als erstes Schiff die Luv-Tonne. Durch sauber ausgeführte Manöver und dem letzten Quäntchen Glück durch den Wind konnte die Rock´n´Sail ihren ersten Laufsieg in dieser Saison verzeichnen. Crew und Skipper jubelten gleichermassen. Obwohl der Wind in der Zwischenzeit komplett abgestellt hatte, liess die Wettfahrtleitung es sich nehmen, kurz vor halb Drei (letzte Startmöglichkeit…) bei einem ganz leicht einsetzenden Lüftchen den 3. Lauf zu starten. Na toll…….. An Land wartete doch das kalte Bier….. Beim 3. Start hat sich der Skipper dann total verhauen. Weil der Wind kurzzeitig ein wenig zulegte, ging auf einmal die Startlinie aus, weshalb 10 Sekunden vor dem Start nochmals gehalst werden musste! Als die Rock´n´Sail dann die Startlinie passierte, waren die meisten anderen Schiffe bereits nur noch von hinten zu sehen. Aufholjagd war angesagt! Weil der Wind aber wieder abstellte, wurde Bahnverkürzung ausgerufen. Schafften es die ersten Schiffe noch bei dem letzten Rest an Wind ins Ziel. Verhungerte die Rock´Sail ganz kläglich im Mittelfeld…. Ausgesprochen bitter……….. Am Ende sprang ein insgesamt 3. Platz heraus. Zusammengefasst lässt sich der Saisonauftakt beschreiben: 2x top und 1x flopp……….. Die Crew der Rock´n´Sail freut sich nun auf die kommenden Wettfahrten, wenn es darum geht Punkte für die Jahreswertung zu sammeln und hoffentlich an die guten Leistungen aus den ersten beiden Läufen anknüpfen zu können.    

Yardstick-Regatta Absegeln SCE am 21. Oktober 2017
Als finale Veranstaltung der Saison 2017 stand für dieses Wochenende eine Yardstick-Regatta des Segelclub Enge auf dem Programm. So trudelten um 10 Uhr Sandra, Madlen, Hendrik und Sebastian am Clubhaus ein. Ganz bewusst ein wenig früher, um noch in aller Ruhe das Schiff parat zu machen. Milde Temperaturen lagen an, so dass auf warme, jahreszeittypische Kleidung verzichtet werden konnte. Ein Wetter, dass immerhin 18 Boote melden liess. In den Bäumen bewegten sich die bunt gefärbten Blätter, so dass Regattapräsident Thomas Moser an der Steuerleutebesprechung optimistisch drei Wettfahrten ankündigte. Erster Lauf um 12 Uhr, zweiter Lauf um 13 Uhr und dritter Lauf um 14 Uhr… So der Plan, damit alle um 15 Uhr wieder an Land sein sollten… Der erste Lauf wurde so dann auch pünktlich um 12 Uhr gestartet. Der Wind zeigte sich unentschlossen, aus welcher Richtung mit welcher Stärke er wehen sollte. Taktische Überlegungen wurden schnell wieder über den Haufen geworfen bzw. wurden ständig neu angepasst… Es wurde ein geduldforderndes Pokerspiel, dass die Rock´n´Sail letztendlich als 6. Schiff (nach berechneter Zeit) über die Ziellinie laufen liess. Für den zweiten Lauf drehte der Wind auf Westen und frischte ein wenig auf. Die Laune an Bord stieg sprunghaft an. Segelbarer Wind! Leider waren etliche Boote ein wenig übermotiviert, so dass das Starterfeld wegen Frühstart wieder zurück gerufen werden musste. Leider insofern, als dass die Rock´n´Sail einen top Start hingelegt hatte. Bei Start direkt auf der Line (nein kein Frühstart…) und freier Wind… Beim Wiederholungsstart provitierte die Rock´n´Sail dann ein wenig vom Fairplay einer Ultimate, die in Leeposition gelegen, die Rock´n´Sail zum Frühstart hätte drücken können…. Glück gehabt! So ging es bei tollem Wind in Richtung Luvtonne, welche als erstes Schiff gerundet werden konnte. Vor drei Esse 850 und der Chaps 30! Auf dem Downwind frischte der Wind weiter auf. Halbwind unter Spi in Richtung Leetonne. Volle Fahrt voraus…. Dann Spi bergen in Lee… Halse um die Tonne und wieder in Richtung Luv. Top Einsatz von Hendrik auf dem Vorschiff, der mit Sandras Unterstützung Herr über den riesigen Spi wurde und ihn sicher im Vorschiff verstauen konnte. Auf der zweiten Kreuz sind 2 Esse 850 und die Chaps 30 an der Rock´n´Sail vorbei. 2 Downwind. Eine Esse 850 Sonnenschuss und die Chaps 30 auf die Seite gelegt. Da Missverständnis herrschte, welche Tonne in Lee gerundet werden musste (Skipper Sebastian peilte eine Reservetonne an – wie kann er nur…) wurde der Spi etwa 100m zu früh geborgen… Zeit verschenkt… Die Rock´n´Sail auf der Zielkreuz an zweiter Position hinter einer Esse 850. Zieleinlauf auf 2. Position, was auch einem berechneten 2. Platz entsprach…… Top Lauf, top Platzierung…… Da es für einen dritten Lauf von der Zeit nicht mehr langte, ging es hoch zufrieden in Richtung Boje. Am Ende hat es dann sogar für einen ´Gesamt-Zweiten-Platz´ gereicht. Geschlagen nur von der J70 Crew, die immerhin erfolgreich in der Swiss-Challenge-League segeln… So endet die Saision 2017 mit einem tollen Segeltag und einer noch besseren Platzierung :-) 

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Zürcher Herbstpreis am 23./24. September 2017
Die Bezeichnung ´Herbstpreis´ weckt Assoziationen an Wettfahrten bei kühlem und windreichen Wetter, weshalb die Crew der Rock´n´Sail an diesem Wochenende mal wieder Unterstützung durch Stephan vom Bodensee erfahren sollte. Weiter an Bord Madlen, Kerstin und Ralf, der sich vom Debakel des vergangenen Bächauweekend nicht entmutigen liess und es nochmal wissen wollte…. Bei wolkenlosem Himmel, spätsommerlichen Temperarturen und null Wind fand um 12 Uhr die Steuermannsbesprechung statt. In Hoffnung auf ein wenig Wind verliessen die Schiffe gegen 14 Uhr den Hafen in Richtung Regattafeld. Prognosen verkündeten Wind zwischen 14. 30 Uhr und 17.30 Uhr…… Als dann tatsächlich ein leicht segelbarerer Wind aufkam, wurde der Kurs ausgelegt. Aber warum mit derart langen Bahnschenkeln…..?! Das erste Unverständnis keimte auf…. Es fiel der erste Start. Die (leider nur) 5 Dynamics starteten zusammen mit den Aphroditen in der 3. Gruppe, weshalb es an der Startlinie ein rechtes Gewusel gab. Die Rock´n´Sail mit recht ordentlichem Start wendete direkt nach dem Start auf Steuerbord und befreite sich so aus dem Pulk der anderen Yachten. Mit sehr schwachem aber freien Wind ging es in Richtung Luvtonne. Ein Blick nach links zeigte, dass die Rock´n´Sail gut im Feld lag. Einzig die ´Desaster´ fuhr einen noch weiteren Schlag auf Steuerbord und näherte sich unter Land schnell der Luvtonne. Dann stellte der Wind kurz ab. Das gesamte Feld dümpelte vor sich hin… Na toll… Etwa 10 Minuten später setzet der Wind wieder ein und es ging zügig weiter in Richtung Tonne 1. Plötzlich näherte sich von hinten die Wettfahrtleitung und informierte über einen Abbruch der Wettfahrt… Das zweite Unverständnis kam auf… Lag doch segelbarer Wind an…. Aus Trainingszwecken segelte die Rock´n´Sail den Kurs weiter, umrundete die Bahnmarke und ging unter Spi zurück an den Start. 2. Start gleiche Taktik. Die Rock´n´Sail ging als erstes Schiff der Startgruppe 3 um die Luvtonne. Dicht gefolgt von der ´Desaster´ und den anderen Dynamics. Auch nach der Leetonne lag die Rock´n´Sail in Führung – sollte das der erste Laufsieg werden…?! Es fehlte nur noch eine kurze Kreuz ins Ziel. Spannung pur… Doch dann schob sich die ´Desaster´ etwas weiter in Luv segelnd langsam aber stetig an der Rock´n´Sail vorbei. Wieder zeigte es sich, dass unter Land mehr Wind herrscht als in der Mitte des Sees… Und weiter in Lee die ´Blue Bird´, direkt nach der Leetonne auf Backbord gewendet, begünstigt von diversen positiven Winddrehern, drückte sich auch kurz vor der Rock’n´Sail ins Ziel. 3. Platz…… Ein wenig enttäuscht, so kurz vor Ziel noch abgefangen worden zu sein, überwog ganz klar der Stolz auf die gute Leistung. Im Anschluss ging es in Richtung Bojenfeld Enge. Der Sonntag brachte wegen absoluter Windstille keine weiteren Wettfahrten zu Stande. Lange Stunden des Wartens auf dem Schiff in herrlichem Spätsommerwetter liessen der Crew viel Zeit zum Philosophieren über die Regatta-Saison 2017, die mit dem Herbstpreis ihr Ende fand. Viele spannende Wettfahrten, viel gelernt und sogar ein paar kleine Erfolge verzeichnen können. Nach der Saison ist vor der Saison und so freut sich die Crew der Rock´n´Sail schon jetzt auf die Saison 2018.

Yacht-Weekend-Bächau 25./26.08.2017
Das lang erwartete Bächau-Weekend sollte bereits um 8.00 Uhr mit einem kleinen Warm-Up-Training beginnen. Das zum einen, weil die Crew in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal zusammen segelte und zum anderen, da das Donnerstagstraining wegen Gewitter kurzfristig abgesagt werden musste. So trudelten dann Sandra, Kerstin, Madlen und Sebastian pünktlich in der Bächau ein. Nur von der "Leihgabe vom Bodensee" Ralf fehlte jede Spur.... So folgte ein kleines Training zu Viert bei einer leichten, aber segelbaren Briese. Manöver...?!? Naja... 10 Uhr wieder an Land wartete bereits Ralf auf die Crew der Rock'n'Sail. Er steckte in einer Polizeikontrolle fest, wie er erklärte... So war dann auch schnell einer gefunden, der noch das Unterwasserschiff von Algen befreien 'durfte'..... Nach der Steuermannsbesprechung  folgten lange Stunden des Wartens. Zuerst an Land, später auf dem Wasser. Nach einer gefühlten Ewigkeit und leicht einsetzendem Wind folgte der Start zum 1. Lauf. War der Start noch ganz ok, rutschte die Rock'n'Sail recht schnell auf die hinteren Ränge. Einzig Dominique Thurnherr auf seiner Fioretta und Club-Präsi Ruedi auf seiner Ais-Null-Sächs lagen noch hinter. Dominique, weil er nach einem Frühstart die Starttonne runden musste und sich dabei am Buganker des Schlauchbootes der RC aufgerissen hat. Warum die RC so nahe an der Tonne lag bleibt wohl deren Geheimnis.... Nach dem 2. Downwind folgte bereits der Zieleinlauf. Halse um die Leetonne und unter Spi ins Ziel. Soweit so gut... Was sich hier als ein so einfaches Manöver liest, wurde der Rock'n'Sail zum Verhängnis. Nach einer Sanduhr im Spi war dieser nicht mehr zum Stehen zu bekommen. Von hinten näherte sich Ruedi, ebenfalls Probleme mit seinem Spi und zog ganz langsam vorbei... Vorletzter...!!! Weitere Läufe fanden wegen Windmangel nicht statt. Der Abend gestaltete sich mal wieder als ein kulinarisches Feuerwerk, dass in ausserorderntlich liebevoller Weise von Rolf und Maggie gezündet worden war. An dieser Stelle nochmals ein ganz dickes Dankeschön an die Beiden! Der 2. Wettfahrtstag begann so, wie der 1. aufgefhört hatte - mit Flaute... Einziger Vorteil war, dass die Sonne nicht mehr ganz so doll brannte. Irgendwann gegen 14 Uhr fiel dann der Startschuss zum 2. Lauf an diesem Wochenende. Während das Hauptfeld einen ersten langen schlag auf Backbord wählte, wendeten Jakob Oettiker auf seiner Yahoo und die Rock'n'Sail recht schnell auf Steuerbord. Wurden die schnellen Onyx in der ersten Startgruppe weit nach rechts aussen segelnd gesehen. Soweit die Taktik. Während die Yahoo bald wieder auf Backbord wendete, blieb die Rock'n'Sail weiter auf Steuerbord, weil weiter voraus noch Windfelder gesichtet worden waren. Eine offensichtliche Fehleinschätzung wie sich dann an der ersten Luvtonne heras stellte. Weit abgeschlagen und mit riesigem Abstand ging die Rock'n'Sail als letztes Schiff um die Tonne. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt... Der Wind schlief weiter ein. Es folgte eine Gewitterfront, die das Regattafeld passierte und den Wind um 180° drehen liess. Aus dem Amwind-Kurs wurde ein Raumkurs... Spi wurde gesetzt... Hoffnung keimte auf, eventuell doch noch ein wenig auf das Feld aufschliessen zu können. Doch leider weit gefehlt... Es folgte der Zieleinlauf. Dass dabei die Yahoo mal wieder als Erste ins Ziel gelaufen ist, zeigt zumindest (als ganz kleiner Trost für Crew und Skipper), dass die Taktik gleich nach dem Start auf Steuerbord zu wenden nicht so falsch war... Da keine weiteren Läufe mehr folgten, bleiben für das Bächau-Weekend 2017 zwei Läufe, die ganz schnell zu vergessen sind. Es bleibt die (nicht neue) Erkenntnis, dass ohne Training kein Blumentopf zu gewinnen ist.... Jetzt verabschieden sich Skipper Sebastian und Madlen erstmal in die Ferien und freuen sich schon jetzt auf die kommende Wettfahrt den Zürcher Herbstpreis....
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Distanzfahrt für Daheimgebliebene am 15. Juli 2017
Um 11.30 Uhr verliess die Rock´n´Sail ihre Boje vor der Landiwiese in Zürich-Enge. An Bord Madlen, Sandra, Hendrik und Sebastian. Eine Konstellation, die sich bereits eingespielt und bewährt hat. Die Crew war sich im Vorfeld einig, frühzeitig aufs Wasser zu gehen, um die Manöver noch mal ein wenig zu trainieren. Die Trainingseinheiten in den vergangenen Wochen fielen leider sowohl Defekten an Bord (jetzt alles wieder repariert…) als auch gesundheitlichen Problemen einzelner Crewmitglieder zum Opfer. Der Zürichsee lag glatt wie ein Spiegel und es rührte sich kein Blatt in den Bäumen. Na toll… Sollte die Wettervorhersage mit maximal 2-4 Knoten Wind wohl Recht behalten…. Unter Motor ging es dann in Richtung Herrliberg, von wo aus gestartet werden sollte. Die Fahrt wurde genutzt, um sich nochmals mit den allgemeinen Wettfahrtsregularien des ZSV vertraut zu machen. Die frühe Ankunft im Startgebiet ermöglichte wie geplant ein kurzes Manövertraining, dass jedoch wegen des nur lau wehenden Lüftchens in erster Linie die Geduld von Skipper und Crew trainierte…. So nach und nach trudelten die anderen Boote und Schiffe im Bereich der Startlinie ein. In Zahl immerhin 63 Teilnehmer, aber leider mit der ´Yahoo´ von Jakob Oetiker nur noch eine zweite Dynamic. Jörg Wieland war mit seiner ´Orion´ zwar gemeldet, hat aber wohl wegen der schlechten Windprognosen anderen Aktivitäten den Vortritt gegeben. Alle anderen Dynamics zählten wohl zu den Nicht-Daheimgeblienenen… Um 13.50 Uhr setzte dann, wie von der Wettfahrtleitung bestellt, auf einmal eine segelbare Briese mit geschätzten (die Windanlage ist ja noch immer defekt…) 10 Knoten Wind ein. Es begann ein reges Gerangel um die besten Startpositionen, sollten doch alle Klassen gemeinsam starten. Punkt 14.00 Uhr fiel der Startschuss und die Rock´n´Sail an guter Position direkt auf der Startlinie! Endlich mal ein guter Start :-) Recht schnell fiel die erste Wende, um sich aus dem Pulk zu ´befreien´ und auf Steuerbordbug unter freiem, gut gehenden Wind in Richtung Luv-Tonne zu ziehen. Ein Blick zurück zeigte, dass die Rock´n´Sail vor der ´Yahoo´ von Jakob Oetiker lag, der als ´Seriensieger´ die Gesamtwertung des RUF-Langstreckencups anführt. Die Position bestätigte den guten Start! Es folgte der erste Down-Wind-Kurs. Die Manöver gingen ohne Fehler und waren so zusammen mit der richtigen Seitenwahl verantwortlich, dass die Rock´n ´Sail ihre Position im Feld halten konnte. Auch das Spiberge-Manöver auf Luvseite flutschte, so dass beim Umrunden der Leetonne 2-3 Plätze gut gemacht werden konnte. Der noch immer erkältungsbedingt stark angeschlagene Hendrik auf dem Vorschiff machte einen Top-Job. Madlen und Sandra munkelten bereits, ob das an seinen eingenommenen Medikamenten gelegen haben könnte… ;-) Naja, Dopingkontrollen gibt es auf dem Zürichsee ja (noch) nicht….. Auf der zweiten Kreuz wurde sehr weit unter Land gesegelt und der Zeitpunkt der Wende optimal gewählt, so dass der Anlieger direkt und am Ende mit leicht geöffneten Segeln und ordentlich Speed an der Luv-Tonne landete. Top! Auf dem zweite Down-Wind schlief der Wind dann etwas ein und forderte die Geduld von Sandra am Spi, die unermüdlich kämpfte, das letzte Quäntchen Speed heraus zu holen. Die ´Yahoo´ noch immer hinter der Rock´n´Sail. Auf der Zielkreuz frischte der Wind wieder ein wenig auf, so dass nach 1 Stunde 46 Minuten die Ziellinie überquert wurde. VOR der ´Yahoo´... Und nur hinter deutlichen schnelleren Schiffen wie Esse850/990, Onyx usw. DAS war doch ein super Rennen! Die Crew und der Skipper jubelten gleichermassen. Am Ende langte es der Rock´n´Sail zu einem zweiten Platz nach berechneter Zeit in der Klasse S2 bei sieben gewerteten Schiffen. Sooo schlecht sind die Langstrecken-Regatten ja doch garnicht, stellte der hoch zufriedene Skipper Sebastian mit einem Augenzwinkern abschliessend fest………
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Pfingstregatta Rapperswil am 4. Juni 2017
Nach einer verregneten Nacht, die Madlen und Sebastian in einem Hotel im Hafen von Rapperswil verbracht hatten (angedacht war eigentlich auf dem Schiff zu schlafen – aber bei diesem Wetter….) fand um 9.30 Uhr die Steuermannsbesprechung statt. Es regnete noch immer doch es wehte ein ordentlicher Wind. Na immerhin etwas…… Gegen 10.00 Uhr verliess dann die Rock´n´Sail den Hafen von Rapperswil. Crew in fast gleicher Besatzung wie am Vortag. Einzig Max wurde durch Stephan dem Mann vom Bodensee ersetzt. Gestartet werden sollte in 4 Gruppen. Zuerst die Onyx, dann die Lacustre, weiter die Dynamic zusammen mit den Esse 750 und zum Schluss die Aphrodite. Gemeldet waren für diese Regatta insgesamt 6 Dynamics. Es stellte sich schnell die Frage, wo die restlichen 3 Dynamics vom Vortage abgeblieben sind… Schade eigentlich…. Der erste Start erfolgte dann gegen 11.00 Uhr. Sebastian erwischte diesen vom Timing zwar recht ordentlich, doch steckte die Rock´n´Sail irgendwie im Pulk zwischen ein paar Esse und zwei anderen Dynamics fest. Also auf Steuerbord gewendet und das Weite gesucht. Schiff lief bei ordentlichem Wind gut, so dass es wenig ausmachte, hinter den vortrittsberechtigten Schiffen ´durchzutauchen´. Die 1. Luvtonne im Mittelfeld liegend erreicht. Die ersten Dynamics waren bereits vorneweg. Auf den weiteren Bahnen kam es zu keinen grossen Veränderungen, so dass die Rock´n´Sail nach einer insgesamt ordentlichen Wettfahrt als 4. Dynamic durchs Ziel ging. Der 2. Start weckte Erinnerungen an den Start vom Vortage an der Langstrecke Züri – Rapperswil. Nicht wegen des Wetters, sondern weil (mal wieder…) Unstimmigkeiten beim Start-Count-Down herrschten… So kam es, dass der Start recht weit an der Starttonne erfolgte. Was sich aber schnell als gar nicht mal so schlecht heraus stellen sollte… Nach einer Wende auf Steuerbordbug pflügte die Rock´n´Sail hinter dem gesamten Feld auf einem ´Fast-Anliegerkurs´ auf die Luvtonne zu, die sie dann als ca. 3. Schiff und 1. Dynamic umrundete. Geil…… Der Vorsprung konnte sogar bis um die 1. Leetonne gehalten werden. Es folgte eine irgendwie verkorkste 2. Kreuz, so dass auf einmal und mal wieder Reto Tscholl und Jacob Oetiker im Vorsprung lagen. Auf der Zielkreuz folgte eine Fotofinish mit Urs auf seiner Clin d´Oeil, welches er ganz knapp für sich entscheiden konnte. Ja wenn jetzt nicht bei der vorletzten Wende die Schot geklemmt hätte…. Ein fragender Blick von Sebastian zu der Wettfahrtleitung auf dem Zielboot bestätigte diesen Eindruck. Wieder als 4. Dynamic im Ziel…… Eine Starkwindfront in der Pause zwischen dem 2. und 3. Lauf wurde nur mit Grosssegel auf Halbwindkursen abgewettert. Stephan, der selbst Sportboot segelt, kam aus dem Staunen nicht heraus, wie dieses 3 to Schiff auf den Wellen surfte…. Nachdem der Wind ein wenig nachliess, ging es in die 3. Wettfahrt. Für den Start mal eine ganz neue Taktik überlegt, ging es als 3. Dynamic um die 1. Luvtonne. Irgendwie passte es diesmal mit dem Trimm >10 Knoten besser als noch beim Bächau-Cup vor 2 Wochen. Im Laufe des Rennens schlief dann der Wind immer mehr ein. Die Zielkreuz erfolgte dann weit unter Land (Skipper Sebastian hat wohl doch etwas vom Flautendebakel vom Vortage gelernt…), so dass die Rock´n´Sail wieder als 4. Dynamic ins Ziel gegangen ist. Die geplante 4. Wettfahrt wurde dann wegen Windmangel und unter Rücksichtnahme auf die Segler unter grossem Applaus aller abgesagt. Als Gesamtergebnis stand dann nach drei 4. Plätzen der 3. Platz von 6 Schiffen. Rein mathematisch nicht ganz nachvollziehbar… ;-) Aber doch zur vollen Freude der gesamten Crew. Auf der Heimfahrt unter Motor wurde dann bei einem kühlen Bier und einer ausserordentlichen, original kubanischen Zigarre (der Dank gilt Hendrik dem edlen Spender…) der Wettfahrttag nochmals ausgewertet. Speed stimmt, Manöver klappen ordentlich und der Start ist auch schon ganz ok…. Und an der Taktik kann ja auch noch ein wenig gepfeilt werden… Alles in allem Blick die Crew um Skipper Sebastian auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, dass die Vorfreude auf die kommenden Wettfahrten schürt….

Distanzfahrt Zürich – Rapperswil am 3. Juni 2017
Um 09.00 Uhr verliess die Rock'n'Sail ihre Boje in Zürich-Enge. An Bord Madlen, Sandra, Hendrik, Max und Sebastian. Entgegen aller Wetterprognosen und der schlimmsten Befürchtungen der Crew wehte eine leichte Brise, die die Hoffnung auf Segeln schürte. Punkt 10.00 Uhr fiel der Startschuss und die etwa 120 Schiffe drängten sich über die doch etwas eng gesetzte Startlinie. Dass insgesamt 9 Dynamics gestartet sind ist dabei natürlich als besonders erfreulich zu erwähnen. Aus einem bis dato unbekannten Grund verpennte die Crew um Skipper Sebastian den Start völlig…. Eventuell so beeindruckt von diesem riesigen Starterfeld… Gut 90 Sekunden nach Start querte die Rock´n´Sail gefühlt als letztes Schiff die Startlinie. Hinter einer weissen Wand von Segeln der voraus fahrenden Schiffe… Na toll… Segeln im Abwind… Da die meisten Schiffe mit kurzen Schlägen unter Land des östlichen Ufers gen Rapperswil fuhren, blieb der Rock´n´Sail viel freie Fläche in der Mitte des Sees. Mit langen Schlägen bei gutem Wind wurde das Feld von Hinten aufgeräumt. Bis auf Höhe Meilen wurde sogar Urs auf seiner Clin d´Oeil überholt, der später als 4. Dynamic ins Ziel gefahren ist… Die Freude an Bord stieg an und liess schnell den verkorksten Start vergessen lassen. Doch dann stellte auf einmal der Wind ab. Absolute Flaute… Zumindest in der Mitte des Sees, wo die Rock´n´Sail mit schlaffen Segeln dümpelte. Denn unter Land, ganz dicht am östlichen Ufer, schoben sich so gaaanz langsam alle Schiffe vorbei in Richtung Ziel. So langsam wurde der Crew klar, warum alle so dicht unter Land gesegelt sind… Thermik oder so…. Die Sonne brannte und es wurde zu einer Charakterprobe für Sebastian und seine Crew. Aufgeben…?!? Durchhalten und weitermachen…?!? Naja da das Ziel ohnehin Rapperswil hiess, wurden halt tapfer die Zähne zusammen gebissen… Hinter Stäfa kam dann so langsam ein wenig raumer Wind auf, der die Rock´n´Sail unter Spinnaker in Richtung Rapperswil trieb. Als 60sten Schiff ging es dann um 16.18 Uhr durch das Ziel. Alle platt und froh, dass dieses verrückte Rennen endlich vorbei war. Dass das 81ste Schiffe um 18.12 Uhr als Letzter durch das Ziel ging und rund 40 Schiffe dieses gar nicht erst erreichten, tröstete ein wenig über das Ergebnis hinweg. So bleibt als Fazit für die erste Langstreckenregatta ein verpennter Start, ein tolle Aufholjagdt und ein Flautendesaster in Folge taktischer Fehleinschätzungen.... Es kann nur besser werden....
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Rietliau-Cup ABC am 20. Mai 2017
Um 07.30 Uhr verliess die Rock'n'Sail ihre Boje in Zürich-Enge. An Bord Madlen, Sandra, Hendrik, Sebastian sowie neu der Youngster Max. Der See lag spiegelglatt und der Windmesser stand still.... Naja, der Wetterbericht hatte ja auch nur 3-4 Knoten vorhergesagt. Die Überfahrt nach Wädenswil wurde genutzt, um den abgerissenen Spibaumhalter zu erneuern und sich mit einem zünftigen Bord-Frühstück für den Tag zu stärken. Mit Steuermannsbesprechung um 10.00 Uhr setzte auf einmal und ganz entgegen jeglicher Prognosen eine leichte Brise ein. Schnell versammelten sich die immerhin 19 gemeldeten Schiffe im Bereich des Starts. Kurz nach 11.00 Uhr fiel so dann auch der Schuss zum 1. Lauf. Ein leichter, aber konstanter Windzug sorgte zusammen mit einem ordentlichen Start und einer guten Leistung an Bord ohne grössere Fehler in Taktik und Schiffsbedienung für einen berechneten 3. Platz. Was für ein Auftakt in die neue Saison! Die Crew jubelte und der Skipper war zufrieden…. Die Läufe 2 bis 4 waren dann gekennzeichnet von stark unterschiedlichen Winden, die der Besatzung der Rock´n´Sail zum Teil ein hohes Mass an Geduld abverlangten. In Folge nicht immer ganz glücklicher taktischer Entscheidungen sowie der einen oder anderen Unkonzentriertheit bei den Manövern sprang leider nicht mehr als einmal der 7. und zweimal der 8. Rang heraus. Während des 4. Laufes schlief der Wind komplett ein und drehte dann um 180 Grad. Der Zieleinlauf auf der vermeintlichen Kreuz erfolgte unter Spinnaker… Alle an Bord dachten und hofften, die Wettfahrtleitung habe ein Einsehen mit den geplagten Seglern und würde den Wettfahrttag beenden. Doch weit gefehlt. Die Luvtonne wurde mal eben auf die entgegen gelegene Seite verlegt (der Wind drehte ja um 180 Grad…). Wegen des sehr schwachen Windes im verkürzten Abstand zur Startlinie, was sich aber recht schnell als Problem herausstellen sollte. Der Wind frischte zum 5. Lauf mit bis zu 15 Knoten kräftig auf, so dass es sowohl an der 1. Luvtonne als auch nach dem 1. Downwind an der Leetonne sehr voll und hektisch wurde. Die Crew der Rock´n´Sail, die erstmals bei ´richtigem´ Wind unterwegs war, bewahrte ihre Nerven und meisterte die Manöver beachtlich. Nur wurde kein für den Wind passender Segeltrimm gefunden. So segelten die anderen Dynamics bei gleichem Speed höher am Wind bzw. bei gleichem Kurs mit deutlich mehr Speed…. So langte es am Ende nur für den 9. Rang. In der Gesamtwertung landete die Rock´n´Sail bei ihrer Saisonauftakts-Regatta immerhin auf dem 7. Rang von 12 in der Gruppe S2 gestarteten Schiffen. Das gesetzte Ziel, nicht Letzter zu werden, wurde erreicht, so dass Crew und Skipper zufrieden und müde den Heimweg in Richtung Zürich-Enge antraten. Natürlich unter Spinnaker… ;-) So kaputt waren Madlen, Sandra, Hendrik und Max dann doch nicht, dass sie Sebastians Vorschlag, den Heimweg unter Motor bei einem kühlen Bier zu nehmen, akzeptierten……….

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Regattatraining am 29./30. April 2017
So lang und kalt der Winter auch gewesen ist, so schnell verging die Zeit zwischen dem Einwässern und dem lange im Voraus angekündigten Regatta-Training der Dynamic-Klassenvereinigung. Nach der Erneuerung des Unterwasserschiffes während der Wintermonate erfuhr die Rock’n’Sail seit dem Einwässern Anfang April noch ein paar technische Modifikationen und Erneuerungen. Die Zeit langte sogar für ein paar kurze Probeschläge. So sollten Schiff und Crew nach der langen Winterpause fit für den Saisonauftakt in Form des offiziellen Regattatrainings von der Klassenvereinigung sein. Gegen 9 Uhr versammelte sich an diesem Samstag die Crew der Rock’n’Sail im Clubhaus des SCE ein. Die Stimmung war super. Die Sonne schien, der Wind bewegte leicht die Blätter und Hans-Ruedi Wirz hielt frischen, heissen Kaffee parat. Letztendlich waren alle froh, dass keiner von der vorangegangenen 7’o’clock gesundheitliche Schäden davon getragen hat. Zur Erinnerung: 3 Stunden auf dem See bei 5° und kräftigem Regen... Nach und nach trudelten auch die Crewmitglieder der weiteren 4 gemeldeten Dynamics im Clubhaus ein. Pünktlich um 10 Uhr begrüsste der Flottenchef vom Zürisee Gaudenz Trösch die Anwesenden Seglerinnen und Segler. Im ersten Theorieblock von und mit Dani Schroff, der zusammen mit Claudia Böhm als Coach für dieses Wochenende gewonnen werden konnte, wurde das Programm für die beiden bevorstehenden Tage erläutert. Es folgten ein paar grundlegende Tipps gewürzt mit der einen oder anderen Anekdote aus seinem schier unerschöpflichen Erfahrungsschatz im Bereich des Segelsportes.
Gegen 11.30 Uhr verliessen die 5 Dynamics die Hafenanlage, um sich im Zürcher Seebecken für die erste Übung zu sammeln. Die Crew der Rock’n’Sail bestand an diesem Wochenende neben Skipper Sebastian aus Madlen, Sandra, Stephan und Hans-Peter. Die beiden weiteren Damen Kerstin und Claudia aus dem Pool der Crew wurden kurzerhand von den beiden alterfahrenen Skippern Werni Waser und Gaudenz Trösch auf ihren Schiffen aufgenommen, wofür ihnen ein ganz besonderer Dank gilt. Sehr schnell hatten sie natürlich durchschaut, dass Sebastian die beiden Damen nur auf die anderen Schiffe verteilt hatte, um die alten Hasen ein wenig auszuspionieren... ;-) Waren die Manöver bei bei den Ausfahrten in den vergangenen zwei Wochen doch noch etwas chaotisch gewesen, so hat sich die Crew als Ziel für dieses Regattatraining gesetzt, dass jeder/jede seine/ihre Aufgaben kennt und diese auch koordiniert ausführen kann. Die erste Übung des Tages sah das befahren einer mit zwei Bojen abgesteckten Bahn in 8-Form vor. Halbwind, Halse, Halbwind, Halse, Halbwind usw. Erkenntnis für den Steuermann: Rund fahren, Speed halten und nicht Raum nach Lee verschenken..... Es folgte mit der zweiten Übung ein Up-and-Down, wobei Dani Schroff von seinem Schlauchboot aus die Schiffe begleitete und wertvolle Tipps zu Trimm und Taktik geben konnte. Claudia Böhm fuhr abwechselnd auf den Dynamics mit und konnte so aktiv in die Manöverabläufe eingreifen. Dass sie die ganzen Manöver obendrein noch filmte, sollte zu einem späteren Zeitpunkt noch für sehr viel Erheiterung sorgen... Es ging Schlag auf Schlag. Nach einer ganz kurzen Mittagspause, es langte geradeso für einen schnellen Sandwich, wurden Startübungen durchgeführt. Alle 3 Minuten ein Start... Spannend... Nachdem dann Up-and-Downs und Starts geübt worden waren, liess Dani Schroff zu Mini-Races starten. Der Wind mit ca.3-5 Knoten ermöglichte zwar ganz akzeptable Kreuzkurse, erforderte aber auf den Down-Wind-Kursen unter Spinnaker hin und wieder eine ordentliche Portion Geduld. Die Wellen der Motorboote taten ihr Übriges dazu... Jedenfalls zeigte die Lernkurve bei der Crew der Rock’n’Sail steil nach oben. Kein Vergleich zum vergangenen Donnerstag. Ab 17 Uhr trafen sich dann alle Seglerinnen und Segler wieder im Clubhaus, um bei einem feinen Apero und einem ausgesprochen delikaten Nachessen die Erfahrungen des ersten Trainingstages mit dem einen oder anderen Gläschen Wein zu diskutieren.
Der zweite Tag begann um 9 Uhr mit dem zweiten Theorieblock und der Auswertung des ersten Tages anhand der aufgenommenen Videos. Dani Schroff erläuterte, dass sich jedes Manöver aus drei Sequenzen zusammen setze. Einleiten, ausführen und beenden. Es freute natürlich zu hören, dass jede Crew dabei mindestens eine Sequenz gut gemacht hatte. Im Anschluss ging es wieder auf das Wasser. Das Wetter verwöhnte mit milden 17° bei strahlendem Sonnenschein. Der Wind bot wieder mit leichten 3-7 Knoten gute Bedingungen, um die Erkenntnisse aus der Videoauswertung in die Praxis umzusetzen. Die Crew der Rock’n’Sail setzte beherzt die Manöverkritik um. Die Wenden und Halsen wurden flüssiger. Der Spinnaker wurde so etwas wie kontrolliert. Die Trainingseinheiten wurden ebenso genutzt, um in den Positionen ein wenig zu rotieren. So überliess Sandra dem Hans-Peter zunächst die Genuaschoten, der bereits nach der 3. oder 4. Wende das riesige Laken schnell und doch mit viel Gefühl auf die andere Seite brachte. Super! Am Spinnaker musste Hans-Peter dann alles geben. Mit grösstem Einsatz und ohne Rücksicht auf Verluste (hoffentlich wird die Beule am Kopf nicht zu gross....) brachte er den Spi nach und nach immer mehr unter Kontrolle. Der immer weiter abflauende Wind war dabei wohl sein grösster Feind... Bei Madlen am Grosssegel waren Freud und Leid sehr dicht beisammen. Der neue 6-fach übersetzte Automatik-Traveller versetzte sie in grösste Verzückung und lies sie insgeheim auf mindestens 20 Knoten Wind hoffen. Der hätte ihr sicherlich auch in ihrem Leid geholfen. Bei dieser schwachen Briese wollte die oberste Segellatte bei den Wenden partout nicht herüber klappen. Da muss wohl nochmal nachjustiert werden... Stephan auf dem Vorschiff in gewohnt schneller Weise, bekam er noch den entscheidenden Tipp, sich am Mast stehend nach vorne in den Spi zu blicken. Nach etlichen Übungsstarts und einigen Mini-Races ging dann auch der zweite Trainingstag zur Neige. Gegen 16 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer nochmals im Clubhaus für eine Schlussbesprechung und einem Trainingsfazit. Alle Seglerinnen und Segler blickten auf ein auf ein spannendes und lehrreiches Wochenende zurück, bei dem der Spass und die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kamen. Besonderer Dank gilt dabei dem Organisator Gaudenz Trösch, den Instruktoren Dani Schroff und Claudia Böhm sowie Hans-Ruedi Wirz, der in gewohnter Weise als Gastgeber im Clubhaus des Segelclubs Enge brilliert hat. Grosses Lob hat sich die Crew der Rock’n’Sail verdient, die das zu Beginn des Trainings gesetzte Ziel (jeder kennt seine Aufgaben...) mit viel Einsatz und Freude ganz klar erreicht hat. Ja und wenn nun noch Skipper Sebastian richtig starten würde, kann die Regattasaison 2017 so richtig beginnen…
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Einwassern am 1. April 2017
Bereits im Februar wurde zum heutigen Tag zu 12.00 Uhr der Kran an der Seerose bestellt. Ohne zu wissen, ob die Sanierung des Unterwasserschiffes bis dato überhaupt abgeschlossen sein wird. Doch so wie uns Petrus die letzten Wochen bei den Streicharbeiten mit Frühlingswetter verwöhnte, so legte er heute noch einen nach. Bei wolkenlosem Himmel und milden Temperaturen schipperten Madlen, Stephan und Sebastian mit dem Schlauchboot vom Segelclub Enge in Richtung Wollishofen, um dort endlich die Rock´n’Sail in Empfang zu nehmen und sie wieder in ihr natürliches Umfeld, dem Wasser, zurück zu führen. Die vergangenen Tage hat sie in der Werft unseres Vertrauens eine feine Politur des Freibordes erhalten. Ferner wurde der hässliche Bugkorb entfernt. Dies entgegen dem Sicherheitsdenken des einen oder anderen Crewmitgliedes… Doch da hat sich das ästhetische Empfinden von Sebastian durchgesetzt. Und es hat sich wirklich gelohnt :-)……. Als die Drei im Hafen mit ihrem Schlauchboot einliefen, wartete bereits die Rock’n´Sail auf ihrem Trailer in der Sonne strahlend. Hellgraues Unterwasserschiff, glänzendes Freibord ohne Dekostreifen und ein Bug ohne Korb! Was für eine stattliche und doch absolut elegante Erscheinung…. Das Kribbeln in Sebastian stieg ins schier Unermessliche… Kaum an Land trudelten auch schon Hanspeter mit Claudia ein. Hendrik folgte ein wenig später. 5 Personen zum Setzen eines Mastes… Stephan flunkerte, da wird das Ganze nur länger dauern…. Dass der Umgang mit dem Mast nun schon so langsam ein wenig Routine erfährt, spürten alle Beteiligten. Ruck zuck stand der Spargel…. Und endlich sah die Rock´n´Sail wieder nach einem Segelboot aus… Gegen 14.00 Uhr verliessen Stephan, Hendrik und Sebastian den Hafen von Wollishofen in Richtung Segelsaison 2017…
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Sanierung des Unterwasserschiffs Winter 2017
Bereits beim Auswassern im vergangenen Herbst zeigte sich der Unterwasserpass in einem schlimmen Zustand. Zumindest empfand so des Skippers ästhetisch kritische Auge. Das Unterwasserschiff war bis auf zwei bis drei Stellen eigentlich auch noch in einem brauchbaren Zustand. Diese Ausgangslage beschäftigte Sebastian die dunkle Jahreszeit über mit der Frage, in welchem Umfang die Rock´n´Sail überarbeitet werden soll. Nur den Wasserpass neu streichen, die Fehlstellen im UW ausbessern oder direkt gleich das gesamte UW von Grund auf neu aufbauen. Bereits in der Jugend konnte Sebastian mit seinem Vater das familieneigene IF-Boot sanieren. So konnte er relativ gut abschätzen, was für ein Aufwand auf ihn zukommen würde. Ein vor- und Nachteil gleichermassen. Diverse Gedankengänge und Gespräche mit Fachpersonen von ´International Yachtfarben´ dauerte es, bis der Entscheid zu Gunsten der Komplettsanierung gefallen war. Im zweiten Schritt galt es zu überlegen, wie der alte Anstrich herunter zu bekommen sei.
Aus den wohl drei gängigsten Methoden (beizen, abziehen oder schleifen) fiel die Wahl auf die ´Chemie-Bombe´. Ausgerüstet mit Ganzkörperschutzanzug, Handschuhen und Atemmaske (die mit Aktiv-Kohlefilter…) machten sich Sandra, Hendrik und Sebastian heran, an einem milden Samstag im Februar das UW abzubeizen. Nur so viel: Es war eine Schweinearbeit! Dreckig, stinkig und anstrengend…. Doch die Mühe wurde belohnt, als die Rock´n´Sail am Ende des Tages ´untern ohne´ erstrahlte. Es folgten eineinhalb Tage mit Stephan und Madlen zum Schleifen und Spachteln des Rumpfes, um eine gute Fläche zum Streichen zu erreichen. Mit schweren Profi-Schleifmaschinen, Atemmasken und Schutzanzügen ausgerüstet, war die Arbeit keinen Deut einfacher als das Abbeizen. Der Staub lies die Arbeit nicht einmal sauberer ausfallen….. Doch es hat sich gelohnt! Es glänzte das weisse Gelcoat in den bereits leicht wärmenden Sonnenstrahlen :-). Das Schlimmste war wohl zu diesem Zeitpunkt überstanden.
Bewaffnet mit einem Hochdruckreiniger, einem Eimer mit Spezialreiniger (der Untergrund musste absolut staub- und fettfrei werden…) und in Regenkleidung mit ´Tante-Tilly-Abwaschhandschuhen´ machten sich Hendrik und Sebastian heran, den perfekten Untergrund zum Streichen zu schaffen. Die Rock´n´Sail war parat für den Neuanstrich!!! Bei heiterem Himmel und milden 14° Celsius brachten Sandra und Sebastian die ersten beiden Lagen vom VC Tar 2 auf. Zuerst in schwarz und dann in weiss. Wirklich praktisch die beiden Farben. So konnte genau gesehen werden, wo gestrichen worden ist und wo noch nicht… Eine wirklich schöne Arbeit im Vergleich zum dem bisher Geleisteten. Relativ sauber, geringe körperliche Belastung und wirklich schnell. Zu zweit eine Lage in rund einer Stunde. Sebastian konnte so ganz nebenbei von Sandras Erfahrungen als Malerin profitieren und den einen oder anderen Trick erlernen. Dass der Wettergott dem Projekt ´Sanierung UW-Schiff´ positiv gestimmt war, zeigte sich in den Folgetagen. Frühlingswetter im März! So konnte Sebastian jeweils nach Feierabend die folgenden Schichten VC Tar 2 (insgesamt 5 Schichten) und VC Offshore (2 Schichten) auftragen. Nach insgesamt 70 Stunden harter und dreckiger Arbeit erstrahlt die Rock´n´Sail in neuem Glanz. Das zarte Grau (es soll nach dem Kontakt mit Wasser noch weiss werden…) betont die eleganten Linien erst so richtig und lässt das gesamte Schiff viel moderner wirken. Ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle an die fleissigen Helfer aus der Crew namentlich Madlen, Sandra, Hendrik und Stephan, ohne die das Projekt nicht so reibungslos und schnell realisierbar gewesen wäre. So hat das Projekt nicht nur unheimlich viel Kraft und Energie gekostet, sondern es hat auch echt Spass gemacht :-). Aus der Crew kam so dann auch das Motto für die Saison 2017 «…auch wenn wir nicht die Schnellsten sein werden, so wollen wir doch wenigstens das schönste Schiff haben….» Mit einem Augenzwinkern kann Sebastian dem nichts mehr hinzu fügen………
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Auswassern 5. November 2016
Entgegen aller Prognosen verschonte uns das Wetter mit dem Schlimmsten . Bei relativ milden 10° und trüben aber trockenem Wetter trudelten Madlen, Stephan, Max und Sebastian gegen 10:00 Uhr bei der Rock´n´Sail im SCE ein . Alle waren froh, dass ein Grossteil der Vorbereitungen zum Auswassern bereits am Sonntag zuvor bei frühlingshaften Wetter erledigt worden sind. So sollte es heute zügig gehen. Die leider von Regenfällen in der Nacht nasse Blache zusammengerollt und zum Trocknen zu Hause ins Auto verstaut. Baum demontiert und an Deck vertäut. Dann ging's nach Wollishofen zur Seerose, wo Takelmast und Hafenkran terminiert waren. Madlen und Max mit Auto, Stephan und Sebastian mit Boot unter Motor. Das letzte Mal diese Saison die wunderschöne Kulisse auf dem Zürichsee geniessen. Nach gut 15 Minuten war dieses Naturschauspiel dann auch schon vorbei. Pünktlich im Hafen Wollishofen angekommen, herrschte dort buntes Treiben . Jetzt wurde klar, warum die Termine weit im Voraus terminiert werden mussten. Am Takelmast ging dann alles ganz easy. Stephan stellte kurzerhand die Vorgehensweise um. Wir wissen bis heute nicht, ob dies einzig dem Wunsch nach Bootsmann-Stuhl erfolgte... Es war jedenfalls für alle eine riesen Show, als Stephan sich am Haken des Takelmastes hängend den Mast hoch ziehen liess. Er selbst hatte dabei wohl den meisten Spass ;-) Pünktlich um 13:30 Uhr hing die Rock´n´Sail am Haken des Kranes - was für ein Timing... Leider war der Trailer bis dato noch immer nicht da. Sebastian wurde unruhig. Zweifel wuchsen. Hatte sich die Werft seines Vertrauens in der vergangenen Zeit nicht gerade durch Zuverlässigkeit ausgezeichnet... Doch dann, gerade mit Kärchern des Unterwasserschiffs fertig, rollte in den Hafen der Harbeck-Trailer - neu, weiss und einfach wunderschön (so zumindest empfand Sebastian in diesem Augenblick. Kann sein, dass da einfach eine gehörige Portion Erleichterung mitspielte ....) So wurde die Rock´n´Sail verladen, festgegurtet und für den Transport ins Winterlager fertig gemacht. Ja das war es für die Saison 2016 nun endgültig. Besonderen Dank gebührt dabei den fleissigen Helfern Steph, Max und Madlen ohne die Skipper Sebastian es sicher nicht geschafft hätte. Dank auch an Adrian für die pünktliche Lieferung (auf den Punkt genaue....) des Trailers. Er ist halt doch ein Guter .....
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Clubregatta SCE 22.Oktober 2016
Als Abschluss der Regatta-Saison 2016 stand dieses Wochenende die Clubregatta des Segel Club Enge auf dem Programm. Nach anfänglicher Unentschlossenheit vieler Segler konnte die Wettfahrtleitung um Regatta-Präsident Thomas Moser 15 gemeldete Boote beim Skipper-Meeting begrüssen. Das prognostizierte Wetter mit viel Sonne und milden 13 Grad war dabei wohl nicht ganz unbeteiligt. Ganz kühnen Gerüchten zu Folge sollte zu dem ab 12.00 Uhr der Wind mit 20km/h aufwarten. Doch dazu später mehr… Die Stamm-Crew der Rock´n´Sail um Skipper Sebastian, Madlen und Stephan fand dieses Mal ganz spontan Unterstützung durch den Club-Präsi vom SCE Ruedi von May und seiner Frau Margrith. Welch eine Ehre den Präsi ´himself´ auf dem Boot zu haben – die Crew wurde noch auf gutes Benehmen an Bord eingeschworen ;-) Geplant waren 2 Up-and-down-Wettfahrten mit je 2 Runden. Zur angekündigten Startzeit um 12.00 Uhr herrschte Flaute, so dass das vollzählig angetretene Starterfeld umher dümpelte und die wärmenden Strahlen der späten Herbstsonne genoss. Die angekündigten 20km/h verteilten sich wohl gleichmässig über den gesamten See. 1km/ in Zürich, 1 km/h in Enge, 1 km/h in Meilen……… Gegen 13.00 Uhr kam eine leichte Biese auf, so dass der erste Lauf gestartet wurde. Gut gestartet, so zumindest die Annahme der Crew, erreichte die Rock´n´Sail hinter zwei Esse850 als drittes Boot die Luvtonne. Als dann die Wettfahrtleitung signalisierte, dass Rock´n´Sail zu früh ins Rennen gestartet ist, herrschte allgemeine Verwunderung an Bord. Lagen die beiden ESSE850 nach eigenen Peilungen gleichauf… Das zeigte aber, dass a.) eigene Peilungen mit Vorsicht zu geniessen sind und dass b.) 3 Sekunden zu früh auch schon ein Fehlstart sind…. Naja, aus Fehlern soll man ja bekanntlich lernen und Skipper Sebastian versprach hoch und heilig Besserung... Trotz des Frühstartes und der daraus resultierenden Disqualifikation herrschte Einigkeit an Bord, dass Rennen zu Ende zu segeln. Die erste ESSE850 bereits über alle Berge, lieferte sich die Rock´n´Sail einen spannenden Schlagabtausch mit der zweiten ESSE850, den diese dann letztendlich knapp für sich entscheiden konnte. Als drittes Boot im Ziel blieb der Crew jedoch nichts Weiteres übrig, als auf den zweiten Lauf zu hoffen. Mit der Erkenntnis aus dem ersten Lauf, etwas weniger forsch zu starten… Da der Wind aber bereits wieder abgestellt hatte, verzichtete die Wettfahrtleitung auf den zweiten Lauf und entliess alle Boote frühzeitig an Land. Dort empfing die Verpflegungsmannschaft des SCE die ausgehungerten und ein wenig frierenden Regatteure mit einer fantastischen Gerstensuppe und weiteren kulinarischen Leckerbissen im Rahmen des später folgenden ´Tessiner-Abend´. In Anbetracht des letzten Platzes durch Disqualifikation für die Crew der Rock´n´Sail das wahre Hightligt des Tages. Dabei gilt mal wieder ganz besonderer Dank Rolf und Meggie, die zusammen mit ihrer Küchen-Crew super für das leibliche Wohl gesorgt haben :-) Einfach TOP…!!! Und wie heisst es so schön «nach der Saison ist vor der Saison»….. In diesem Sinne herrscht bereits jetzt Vorfreude auf die Saison 2017…!!!

Yacht-Weekend-Bächau 20./21.08.2016
Es war das erste Mal, dass Skipper Sebastian mit seiner Rock'n'Sail an einer Regatta gestartet ist. Unterstützung fanden er und Skipper-Frau Madlen im guten Segelkollegen vom Bodensee Stephan sowie in zwei 'Alten-Dynamic-Hasen' vom Bodensee, die kurzerhand vom Dynamic-Präsident Urs Waldvogel zur Unterstützung zugesagt worden sind. Dass sich die Unterstützung durch Margrith und Uli als sehr hilfreich herausgestellt hat, dazu später mehr. Bereits Tage vor der Wettfahrt gingen Sebastian brennende Fragen durch den Kopf, wie z.B. ob seine Dynamic überhaupt wettbewerbsfähig ist.... Oder wie wird die zusammengewürfelte Crew ohne jegliches Training harmonieren... Fragen über Fragen.... Die Rock'n'Sail bereits am Vortag an die Halbinsel Bächau verlegt, trudelte die Crew am Samstag um halb Neun auf der Insel ein. Nach einem kurzem 'Hallo' wurde sich als erstes gemeinsam mit dem Boot vertraut gemacht und die Aufgabenverteilung besprochen. Hier kamen Ulis Erfahrungen zum ersten Mal zum Zuge. Konnte er genau die Manöverabläufe auf einer Dynamic beschreiben. Direkt nach der Steuermannsbesprechung lief die Rock'n'Sail gegen Zehn Uhr aus dem Hafen. Draussen wartete ein laues Lüftchen, was direkt genutzt wurde, um die ersten Manöver zu trainieren. Wende, Wende, Wende.... Spi rauf.... Halse...Halse.... Spi runter.... Spi rauf.... Während die Regattaleitung so langsam das Feld aufbaute, zog eine Starkwindfront auf. Auf der Rock'n'Sail begannen Überlegungen, ob lieber auf die Fock zu wechseln ist... Der Wind in der Zwischenzeit gute 5-6 Bft erreicht, fiel letztendlich die Wahl auf die Fock. Fern ab von der Startlinie oben an der Luvtonne wechselten Stephan und Uli in absoluter Coolnes das Vorsegel. Dann ab in Richtung Start. Es kamen bereits die Onyx entgegen, die bereits gestartet sind. Auweia... Das Vorsignal verpennt.... Blieben also weniger als 10 Minuten bis zum eigenen Start. Mit dem Erklingen des 1-Minuten-Signals erreichte die Rock'n'Sail gerade so das Startschiff. Noch eine Drehung und ab über die Startlinie. Der erste Start überhaupt! Und der garnicht mal so schlecht... Bei kräftigem Wind ging es in Richtung Luvtonne, wobei recht schnell festgestellt wurde, dass alle anderen Dynamics mit Genua unterwegs waren.... Etwas mit K(r)ampf, aber es ging.... An der Luvtonne fiel dann die Entscheidung gegen den Spi. Safety first. Die Crew hatte dann doch zu viel Respekt, den Spi wieder bergen zu müssen. Alle anderen Dynamics mit Spi... Und so war es dann auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die Rock'n'Sail auf dem letzten Platz wieder fand. Als dann nach der zweiten Kreuz der Wind einschlief, waren die ersten Dynamics bereits im Ziel. Die Crew dümpelte mit schlaffen Segeln auf dem Downwind-Kurs... Auweia..... Als nach einer gefühlten Ewigkeit die Rock'n'Sail ins Ziel kam, wurde sie mit tobendem Applaus von der Regattaleitung begrüsst. Die widerum hatte Mitleid und Einsehen mit den vom Flautenfrust geplagten Seglern und sagte alle weiteren Wettfahrten für diesen Tag ab. Ok, der erste Wettfahrtstag war nun nicht ganz so nach den Vorstellungen vom Skipper was die Platzierung anging, aber wenigstens war der gute Teamgeist an Bord zu spüren. Gestärkt durch ein hervorragendes Nachtessen und eine erholsame Nacht an Bord startete die Crew direkt nach der Steuermannsbesprechung wieder raus in Richtung Regattafeld. Eine leichte Briese sorgte für gute Stimmung an Bord. Diesmal jaaa nicht zu weit weg vom Startschiff aufhalten.... Dann kam das Vorbereitungssignal und das Adrenalin schoss durch den Körper. Immer wieder klasse dieses Feeling vorm Start.... Nach kurzer Besprechung der Taktik startete die Rock'n'Sail etwas abseits von den anderen Dynamics, die sich alle recht nahe dem Startschiff aufhielten. Die Entscheidung stellte sich als richtig heraus, als die Rock'n'Sail einen klasse Start hingelegt hat. Die Luvtonne wurde im vorderen Drittel des Feldes erreicht. Die Freude an Bord stieg. Jetzt weiter volle Konzentration beim Downwind unter Spi... Weil der Wind mal wieder einschlief, verkürzte die Regattaleitung die Bahn und konnte die Rock'n'Sail als vierte von insgesamt acht Dynamics im Ziel zählen. Was für eine Wettfahrt!!!! Sebastian und seine Crew waren begeistert... Das Schiff hält mit der Konkurrenz mit (und das sogar mit alten Segeln) und die Crew hat sich auch ein wenig eingespielt. Die Freude auf den zweiten Lauf stieg. Der zweite Start verlief dann nicht ganz so optimal. Sebastian hat sich von den anderen Booten abdrängen lassen und dann die Zurufe vom Uli "Nase hoch" irgendwie nicht ganz deuten können... Getreu dem Motto 'Glück dem Tüchtigen' (oder so...) erwischte die Rock'n'Sail, in Luv von den anderen Schiffen, eine Extraportion Wind, die ordentlich Höhe gewinnen liess. Die Luvtonne wurde als 4. Boot erreicht - super...!!! Auf dem folgenden Downwind stellte Wind dann ganz ab, worauf die Wettfahrtleitung den Lauf abbrach. Die Rock'n'Sail wieder an vierter Stelle liegend.... Weitere Wettfahrten gab es dann an diesem Sonntag wetterbedingt keine mehr. Sebastian hoch zufrieden mit Crew UND Boot. Dank vieler Tips der 'Alten-Dynamic-Hasen' Margrith und Uli, dem unermüdlichen Einsatz von Stephan auf dem Vorschiff mit seinen wertvollen taktischen Beobachtungen und Madlens geduldigem Wirken an der Grossschot und den Backstagen (trotz permananet drehenden Winden...) blickt die Crew der Rock'n'Sail auf ein erlebnisreiches, spannendes Weekend zurück. Der Ausblick auf die weiteren bevorstehenden Wettfahrten und Klassenmeisterschaften verspricht spannend zu werden.......
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